Fachbetrieb nach WHG

Fachbetrieb nach WHG

Der Schutz des Grundwassers hat für uns als Fachbetrieb nach WHG oberste Priorität!

Wasser ist Leben. Und so soll es bleiben.

Als durch den TÜV Industrie Service geprüfter Fachbetrieb gemäß des Wasserhaushaltsgesetz (WHG) verpflichten wir uns, dessen Einhaltung mit größter Sorgfalt zu garantieren. TIP-TOP tut dies auf freiwilliger Basis um unseren Kunden bestmögliche Qualität und Gewissenhaftigkeit zu garantieren.

Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Das Wasserhaushaltsgesetz fordert für bestimmte Tätigkeiten die Zulassung als Fachbetrieb nach WHG. Das WHG ist Bestandteil des deutschen Wasserrechts und regelt gemäß §2 Bestimmungen über den Schutz und die Nutzung von Oberflächengewässern, Küstengewässern und des Grundwassers auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Die aktuelle Fassung vom 31. Juli 2009 formuliert den Zweck des WHG folgendermaßen:

„Zweck dieses Gesetzes ist es, durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen.“

Der Name des Gesetzes lässt bereits erkennen, dass es sich nicht nur um ein reines Schutzgesetz handelt. Der Begriff „Haushalt“ weist darauf hin, dass das Gesetz die Bewirtschaftung regelt und dabei den haushälterischen Umgang mit der Ressource Wasser sicherstellen soll. Nutzung und Schutz sind also aufeinander bezogene Ziele des Gesetzes, ohne dass damit eine Rangfolge festgelegt wäre. Der Begriff Schutz hat im Zusammenhang mit Wasser zudem zwei Seiten: Ein wesentliches Anliegen ist der Schutz des Wassers in seiner Funktion als Trink- sowie als Brauchwasser.

Konflikte zwischen Nutzungsinteressen und Schutzerfordernissen müssen von den Behörden im Einzelfall nach Abwägung entschieden werden. Dabei haben durch Änderungen des Gesetzes aufgrund der europäischen Wasserrahmenrichtlinie die ökologischen Aspekte an Gewicht gewonnen. Durch die Bewirtschaftung der oberirdischen Gewässer muss eine Verschlechterung ihres ökologischen und chemischen Zustandes vermieden und ein guter ökologischer und chemischer Zustand erhalten oder erreicht werden. Bei künstlichen oder erheblich veränderten Gewässern ersetzt der Begriff „Ökologisches Potential“, d.h. der verbliebenen Entwicklungsmöglichkeiten, jeweils den Begriff „ökologischer Zustand“. Beim Grundwasser sind einerseits eine Verschlechterung seines mengenmäßigen und seines chemischen Zustands zu vermeiden. Andererseits sind alle signifikanten und anhaltenden Trends ansteigender Schadstoffkonzentrationen auf Grund der Auswirkungen menschlicher Tätigkeiten umzukehren und einen guten mengenmäßigen und einen guten chemischen Zustand zu erhalten oder zu erreichen.

Erlaubnisse und Bewilligungen der Nutzung von Oberflächengewässern, Küstengewässern und des Grundwassers werden im Wasserbuch nach §87 WHG dokumentiert.

Für den besonders häufig vorkommenden Fall der Erlaubnis zum Einleiten von Abwasser ermöglicht das Gesetz sehr detaillierte Anforderungen, die - bei industriellen Abwässern branchenspezifisch - an die technischen Möglichkeiten der Abwasserreinigung angepasst werden. Diese Anforderungen, mit welchen der Stand der Technik definiert wird, sind in der Abwasserverordnung niedergelegt und von großer praktischer und auch wirtschaftlicher Bedeutung.

Der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zählt zu den Regelungsbereichen, für die aufgrund ihres Bezugs zu Anlagen oder Stoffen gemäß Art, 72 GG kein Abweichungsrecht der Länder besteht.

Der §62 WHG definiert den Anwendungsbereich und die Ziele dieser Vorschriften, das erforderliche Technikniveau und den Begriff der wassergefährdenden Stoffe. Der Begriff „Umgang“ enthält das Lagern, Abfüllen, Umschlagen, Herstellen, Behandeln und Verwenden der Stoffe.

Aber auch außerhalb dieser Spezialregelungen schreibt das WHG einen sorgsamen Umgang mit Stoffen vor, die die Eigenschaften des Wassers beeinträchtigen können.

Im Sinne einer nachhaltigen, ökologischen und schonenden Verwendung unserer Ressourcen wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und auf unserem Gebiet eine gewissenhafte Nutzung und einen gewissenhaften Schutz des Wassers garantieren. Denn Wasser ist Leben. Und so soll es bleiben.